Freitag, 19. Mai 2017

Ich wurde nominiert zu "Mein Liebster Award"

Ich freue mich sehr über die Nominierung „Mein Liebster Award“ von meiner Namensvetterin Bettina Küster. Vielen Dank nochmals für Deine Wertschätzung meiner Artikel auf Facebook und meinem Blog.

Aber was ist denn "Mein Liebster Award" überhaupt?

Es ist eine Initiative, die die Blogger vor den Vorhang bringt, die hinter den nominierten Blogs stehen. Jede/r Nominierte des "Liebster Award" nominiert ihrerseits/seinerseits bis zu 11 weitere BloggerInnen und stellt ihnen einige Fragen. Die Idee ist klasse, so lernt man die Menschen und gute Blogs kennen.




Als erstes beantworte ich jetzt die 11 Fragen, die Bettina Küster mir gestellt hat.

1. Was machst du in deiner Freizeit - außer Bloggen und mit Hunden spazieren gehen?
  • Ich liebe es, mir neues Wissen / Bewusstsein anzueignen, zu reflektieren und auszuprobieren: Lesen gehört auf jeden Fall dazu. Außerdem mag ich es, Tieren und Menschen zu helfen, und sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Handwerkliche Arbeiten wie Rasen mähen, nähen, basteln können auch wunderbar entspannend sein, und ab und an stehen Singen und Tanzen auf der abendlichen Tagesordnung.

2. Welche Tiere leben noch in deinem Haushalt?
  • Zur Zeit eine wundervolle Hündin, und im Garten erfreue ich mich an vielen Vögeln, Mäusen, Eichhörnchen, Katzen und Igeln.

3. Wie viele Hunde hast du?
  • Im Moment nur meine Hündin Leni, sie ist ca. 2 Jahre alt.
4. Wo kommen diese Hunde her?
  • Die, die schon da waren und ein Zuhause suchten, haben immer einen Weg in mein Herz gefunden. Ursprungsländer meiner Hunde waren Deutschland, Türkei, Rumänien und Griechenland.
5. Wo und wie wohnst du (ländlich oder in der Stadt)?
  • Ich wohne sehr ruhig, idyliisch und ländlich, mit Blick auf die Schwäbische Alb, und umgeben von wunderschönen Wäldern, Feldern und Seen. 

6. Wann begann deine Leidenschaft zum Bloggen?
  • Irgendwann habe ich mal angefangen, meine Gedanken aufzuschreiben. Die vielen positiven Reaktion haben mich motiviert, weiter zu schreiben.
7. Wie oft schreibst du?
  • Wenn ich wirklich etwas sagen will und kann. Dann fällt es mir auch ganz leicht, Worte zu finden.
8. Wie kommst du auf deine Themen?
  • Dinge, die ich im Alltag höre, sehe und erlebe inspirieren mich. Manchmal erlebe ich etwas beim Spaziergang oder im Hundetraining, was mich zum Nachdenken anregt. Manchmal ist es etwas, was im Fernsehn läuft oder eine Frage, die mir jemand stellt. Besonders inspirierend empfinde ich das Wissen von Prof. Dr. Gerald Hüther und Dami Charf, die mich mit ihren Worten einladen, ermutigen, inspirieren und begeistern, alte Verhaltensweisen zu überprüfen und neue Wege zu gehen. 
9. Hast du schon mal daran gedacht, ein Buch zu schreiben, und wenn ja, 
   welcher Titel?
  • Ich wurde schon öfter danach gefragt und angeregt von Kollegen und Freunden ein Buch zu schreiben, aber mir fehlte bisher der Mut. Der Titel würde wahrscheinlich lauten "Obst ist gesund und andere Überzeugungen, die mir schaden. Glaube nicht alles, was du denkst".
10. Was gefällt dir am Bloggen besonders?
  • Man kann viele Menschen auf einfache Art und Weise erreichen. Durch interessante Artikel bin ich auf interessante Menschen getroffen, die für mich Wichtiges zu sagen und mich inspiriert haben. Außerdem habe ich die Möglichkeit ihnen meine Wertschätzung zu zeigen und ich kann andere Personen auch darauf aufmerksam machen.
11. Gibt es etwas, was dir am Bloggen missfällt?
  • Man kann unmöglich alles so ausdrücken, so dass es jeder auf die gleiche Art und Weise versteht. Jeder liest aus seiner eigenen Perspektive und interpretiert das Gelesene durch seine eigene persönliche Brille. Ich versuche bei allem was ich lese, dass rauszuholen, was ich persönlich für mich als wertvoll erachte und bedanke mich für das Wissen, welches mir jemand zur Verfügung stellt. Es erfordert viel Mut, sein Wissen öffentlich zu machen. Daher: Nachfragen - völlig ok. Shitstorm - Nein Danke. Wir sollten nicht so viel Aufmerksamkeit auf Dinge legen, die wir nicht gut finden, sondern auf das, was uns gefällt.
Namen und ihre Blogs werden von mir zu „Mein Liebster Award“ nominiert. Sie werden mit diesem Artikel 11 Fragen, die ich ihnen gestellt habe, beantworten, und den Award an interessante Blogs weiterreichen:

Nun nominiere ich weitere Blogs, die ich sehr lesenswert finde. 

- Dami Charf - Traumaheilung, eine der Expertinnen für Trauma und 
  Beziehungsverletzungen. Generation zu Generation werden Dinge weiter 
  gegeben und getan, die für eine gesunde Entwicklung nicht immer förderlich 
  sind. Entwicklungstrauma nehmen Epidemie ähnliche Ausmaße an, deren 
  Auswirkungen sich in chronischer Dysregulation zeigen. Hyperaktivität, 
  schlechte Impulskontrolle, Panikattacken und Burnouts sind Symptome, die 
  auch bei Hunden immer mehr zu beobachten sind. Um ein glückliches Leben 
  zu führen, brauchen wir die Fähigkeit uns regulieren zu können. 

  Auch bei Hunden gibt es immer mehr Tipps und Tricks, um Probleme zu lösen. 
  Manchmal hilft tatsächlich nur ein Click, oftmals liegt jedoch die Ursache viel 
  tiefer. Mit einer guten Selbstregulation hilft man daher nicht nur sich selbst,
  sondern auch seinem Hund. Die Online Kurse von Dami Charf sind anschaulich 
  gestaltet, geben tiefe Einblicke und hilfreiche Tipps für Jedermann, und lassen 
  sich artspezifisch auch auf den Hund übertragen (Sichere Bindung - 
  Schock- und Entwicklungstrauma - Bindungsverletzungen). 
  
- Nadine Wolf Der BARF-Blog, Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin für 
  Hund & Katze, hat gerade ihr erstes Buch herausgebracht. Gute Ernährung 
  kann so einfach sein und vor allem so gesund.

- Dr. Christine Schmidt - Dharma Wolf sie studierte Human- und      
  Tierpsychologie, bezeichnet sich selbst als einen unorthodoxen Coach für    
  Mensch und Hund. Außerdem zieht sie interessante Vergleiche zwischen den 
  beiden Spezies, da es jetzt gewissermaßen erwiesen ist, dass Hunde und 
  Menschen gar nicht so verschieden fühlen :)

Meine 11 Fragen an die nominierten Blogger:

  1. Welche Tiere spielen in deinem Leben eine wichtige Rolle, und was magst / schätzt du an ihnen besonders?
  2. Glaubst Du, dass Tiere wie unsere Spiegel sind, und dass man von Ihnen etwas über sich selber lernen kann?
  3. Gibt es etwas, was Du von einem Tier als Mensch gelernt hast?
  4. Etwas Negatives ist Dir im Leben widerfahren und hat sich im Nachhinein als besonders wertvoll erwiesen. Was ist Dir tolles passiert, während Du ganz andere Pläne hattest?
  5. Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Artikel - wie war das für Dich?
  6. Wie findest Du die Themen zu Deinen Blog Artikeln, was inspiriert Dich?
  7. Hast Du auch schon in der Schule gerne geschrieben?
  8. Was tust Du in Deiner Freizeit?
  9. Wen würdest Du gerne einmal kennen lernen?
  10. Glaubst Du, dass Menschen sich verändern können?
  11. Über was würdest Du Dich am meisten freuen, bezüglich Deiner Arbeit?

Die Regeln des Liebster-Award:
  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, gestellt hat
  3. Nominiere bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award
  4. Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog - Artikel
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel
Viel Spaß beim Kennenlernen neuer Blogs, wünscht Euch,

Stephanie Küster





Samstag, 13. Mai 2017

Sinn & Unsinn von Kommandos

Ich persönlich liebe es, einfach etwas zu tun ohne nachzudenken...denn das spart Energie. Aber ist das was immer schon so war auch gut und richtig? Ein kritischer Blick lohnt sich meines Erachtens:
Nehmen wir z.B. das Kommando "Sitz". Muss ein Hund beim Herankommen, An- und Ableinen, Bleiben usw. immer "Sitz" machen, dann kann es passieren, dass ein Hund irgendwann versuchen wird, um das Kommando herum zu kommen. Denn wir Menschen machen uns oftmals gar keine Gedanken, dass ein Hund dieses Kommando als unangenehm empfinden könnte.

Nicht nur weil der Boden plötzlich nass und kalt ist, sondern (insofern es ihn gibt - den Sommer - ;) ) auch heiß.
Viele Hunde haben Probleme mit dem Bewegungsapparat: Knie + Hüfte + Sprunggelenk und Rücken schmerzen dann bei bestimmten Bewegungen genauso wie bei uns Menschen.
Auch eine Blasenentzündung kann durch einen nass-kalten Boden heraufbeschwört werden, besonders bei Welpen, die noch gar keine Fell am Bauch haben.
Nehmen wir läufige Hündinnen, wo mehrere Wochen im Jahr die Vulva angeschwollen und weit geöffnet ist - eine optimale Brutstätte für Keime, Viren und Bakterien, die leichter hineingelangen können.
Rüden sind durch Prostatavergrößerungen, Entzündungen des Penis und / oder Empfindlichkeit der Hoden auch durch Reize des Bodens nicht immer angenehm berührt.
Alte Hunde verbrauchen unendlich viel Energie, um überhaupt hoch zu kommen, auch hier können wir ihnen entgegen kommen.
An der Straße ist es den Autos und Fußgängern völlig egal, ob ein Hund sitzt oder steht, und auch ein Hase kann aus einem noch sitzenden Hund genauso schnell gejagt werden...
Zu langes Sitzen kann sogar dazu führen, dass Gliedmaßen einschlafen, ein sehr unangenehmes Gefühl.
Wichtig ist doch, dass ein Hund sich und andere nicht gefährdet und gerne mit uns zusammen ist. Gutes, höfliches Benehmen hängt nicht von Kommandos ab, sondern von der inneren Haltung.
Hundekontakte können durch Kommandos sogar erschwert werden, da ein Hund seine Körpersprache verändern muss, um zu gehorchen, und somit die Kommunkation nicht nur unterbrochen, sondern auch gestört werden kann. Konflikte hausgemacht...
Natürlich kann das Kommando "Sitz" auch praktische Vorteile haben, z.B. für gymnastische Übungen, auf der Waage beim Tierarzt, für's Fotoshooting und manche Hunde kommen sogar beim Sitzen zur Ruhe.
Bringt euren Hunden das "Sitz" auf Kommando ruhig bei, aber führt es mit Bedacht aus. Denn es gibt durchaus Wichtigeres im Leben eines Hundes.
Mit hunde-freundlichen Grüßen, Stephanie Küster